Wichtiges Außenministertreffen in Budapest: Klimkin und Szijjártó haben Gesprächsbedarf

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Wichtiges Außenministertreffen in Budapest: Klimkin und Szijjártó haben Gesprächsbedarf

Beitragvon G.V. » Dienstag 10. Oktober 2017, 18:32

Wichtiges Außenministertreffen in Budapest: Klimkin und Szijjártó haben Gesprächsbedarf

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Klimkin wird mit Szijjártó auch über die illegale Ausgabe ungarischer Pässe, an ukrainische Staatsbürger sprechen

Der Außenminister der Ukraine und sein Amtskollege aus Ungarn, treffen sich am Donnerstag in Budapest. Auf der Tagesordnung stehen wichtige Themen.

Die Ausstellung von ungarischen Pässen an ukrainische Staatsbürger, in der Region Transkarpatien, wird zu den wichtigen Gesprächsthemen von Pavlo Klimkin und Peter Szijarto gehören . Die beiden Außenminister werden sich am 12. Oktober in der ungarischen Hauptstadt treffen.

"Ich bestätige, dass ich auf allen Ebenen für den Dialog mit Ungarn bereit bin. Wir werden viele Dinge besprechen, einschließlich der Ausstellung der ungarischen Pässe für ukrainische Bürger ", schrieb Klimkin bei Twitter. Die doppelte Staatsbürgerschaft ist in der Ukraine illegal.



Der ukrainische Minister sagte, er und sein ungarischer Amtskollege, würden auch über die Androhung Ungarns, bezüglich einer Blockade des Assoziierungsabkommens, zwischen der EU und der Ukraine sprechen.



Das neue ukrainische Bildungsgesetz, dürfte demnach bei den Gesprächsthemen der beiden Minister, ganz oben auf der Dringlichkeitsliste stehen.

Rada-Sprecherin: Ungarn wendet Kreml-Rhetorik an

Ungarns Kritik am ukrainischen Bildungsgesetz, steht mit den bevorstehenden Wahlen in Ungarn in Zusammenhang. Ungarn hat sich dabei an der Kreml-Rhetorik bedient, so die stellvertretende Rada-Sprecherin Iryna Herashchenko, bei Facebook.

"Trotz der unangemessenen Kritik einiger unserer Nachbarn, ist das neue Bildungsgesetz liberal und europäisch", betonte sie. "Da die Wahlen in Ungarn anstehen, verwenden viele Lokalpolitiker das Sprachproblem als ihre Trumpfkarte", fügte sie hinzu.

Das ukrainische Gesetz, das die obligatorische Schul- und Universitätsausbildung auf Ukrainisch vorsieht, geriet unter Kritik der ungarischen Regierung. Vorallem rechtsgerichtete Par­la­men­ta­ri­er aus Ungarn, kritisieren das Bildungsgesetz.

Vorher sagte Iryna Herashchenko, dass das Ergebnis des gegenwärtigen Bildungssystems in Transkarpatien, wo die ungarische Minderheit lebt, sich darin äussere, dass Schulabgänger weder auf ukrainisch schreiben, noch sprechen könnten. Somit die Landessprache nicht ansatzweise beherrschen würden.

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